XJ Liquid Silver
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In der Automobilwelt steht ein Name für britische Eleganz: Jaguar. Limousinen, Coupés und Cabrios mit dem Signet der Raubkatze verkörpern in gleicher Weise Ästhetik wie Dynamik. Seit Jahrzehnten vereinen Jaguar Modelle zeitloses, sinnliches Design mit hochwertiger Technik, stilvollem Luxus und einem kultivierten Fahrerlebnis.
 
Die Geschichte der Marke reicht bis ins Jahr 1922 zurück, als William Lyons und William Walmsley in Blackpool die Swallow Sidecar Company gründeten. Zunächst beschäftigten sich die Jaguar Pioniere noch mit anderen Vehikeln: Sie produzierten Motorrad-Seitenwagen.
 
Sechs Jahre später, mit dem Umzug zum heutigen Sitz Coventry, begann der Aufstieg des Unternehmens zum weltweit anerkannten Hersteller britischer Luxusautos. Als erstes eigenes Produkt rollte 1931 der Sportwagen SS I aus den Fabrikhallen.
 
Nachdem 1935 der Name Jaguar für die Modelle eingeführt worden war, erschien ein Jahr später die erste Legende: der zweisitzige Sportwagen Jaguar SS 100 mit einer für die damalige Zeit sensationellen Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.
 
Mit Kriegsende 1945 wurde der Firmenname den Modellbezeichnungen angepasst – das Unternehmen hieß nun offiziell Jaguar Cars Ltd. Während zunächst noch weiter Vorkriegsmodelle von den Bändern liefen, feierten 1949 zwei völlig neue Baureihen ihre Premiere: die leistungsstarke Limousine Mark V und der Zweisitzer XK 120, der wohl modernste und schnellste Wagen seiner Zeit, revolutionär im Design und das erste Jaguar Modell mit dem XK-Doppelnockenwellen-Motor – bis 1987 das wichtigste Jaguar Triebwerk.
Mit den verschiedenen Sportwagenmodellen der XK-Reihe und luxuriösen Limousinen war der Boden für den wachsenden weltweiten Erfolg des britischen Herstellers bereitet.
 
Jaguar entwickelte sich zu einem der größten Exporteure der britischen Industrie, ganz besonders auf dem nordamerikanischen Markt. Zudem wurde Jaguar in den USA zum „car of the stars", zum bevorzugten Auto der Hollywoodstars: Clark Gable, Tony Curtis und Frank Sinatra – um nur einige zu nennen – avancierten zu begeisterten Jaguar Fahrern.
 
Zahllose Erfolge im Motorsport, beispielsweise bei den 24-Stunden-Rennen von Le Mans und Daytona oder in der Sportwagen-Weltmeisterschaft, trugen ihren Teil zum einzigartigen Ruf von Jaguar bei. Erstmals überfuhr bereits 1951 ein C-TYPE auf Basis des XK 120 als Sieger in Le Mans die Ziellinie.
 
Endgültig in der Weltspitze etablierte sich Jaguar 1961 mit der Präsentation des E-Type auf dem Genfer Autosalon. Wie nur wenige Modelle in der Automobilgeschichte faszinierte der rassige Sportwagen vom ersten Tag an Publikum und Fachleute gleichermaßen. Obwohl seine Produktion bereits 1974 auslief, wird der E-Type noch heute von vielen Menschen automatisch mit der Marke Jaguar gleichgesetzt. Seine Position als Ikone des Automobilbaus dokumentierte 1996 auch das „Museum of Modern Art" in New York, das den E-Type in Cabrioausführung als nur eines von drei Modellen in seine Dauerausstellung aufnahm.
 
In den folgenden Jahrzehnten bereicherte Jaguar den Weltmarkt immer wieder mit wegweisenden und unvergleichlichen Baureihen. Zum Beispiel mit der XJ-Serie, die 1968 erstmals vorgestellt wurde und in ihrer aktuellen, mittlerweile siebten Modellgeneration nachdrücklich den Anspruch als ultimative Luxuslimousine aus dem Hause Jaguar unterstreicht. 
 
Nach langen Jahren der Selbstständigkeit und verschiedenen Firmenfusionen wurde die Jaguar Cars Ltd. 1989 Teil des Ford-Konzerns, in dem sie heute in Europa gemeinsam mit den drei anderen Premiummarken Aston Martin, Land Rover und Volvo die „Premier Automotive Group" (PAG) bildet. Auf dem deutschen Markt operiert die Jaguar Deutschland GmbH seit 1983 als Generalimporteur – sie hat seit dem Frühjahr 2003 ihren Sitz in Schwalbach im Taunus bei Frankfurt/Main.