SIEGREICHE HEIMKEHR DER C-TYPES
Nach dem Le Mans Marathon von 1953 kamen die C-Types von Jaguar im Triumphzug in die Browns Lane zurück.
Ausgerüstet mit bahnbrechenden neuen Scheibenbremsen, waren sie praktisch in einer Klasse für sich gefahren. Nach ihrer Rückkehr aus Frankreich wurden Autos und Fahrer von der Belegschaft in der Browns Lane, die sich zu Tausenden eingefunden hatte, wie Helden gefeiert.
Die Werkspiloten Tony Rolt und Duncan Hamilton (im Bild mit der Startnummer 18) fuhren bei dem Sarthe-Klassiker als Erste über die Ziellinie, gefolgt von Stirling Moss und Peter Walker (Startnummer 17) in zweiter Position und Peter Whitehead und Ian Stewart (Wagen Nummer 19) auf Rang vier.
Ein privat gemeldetes Exemplar mit Charles de Tornaco und Roger Laurent (Nummer 20) lief auf Platz neun ein. Verständlicherweise war die PR-Ab-teilung von Jaguar angesichts diese Ereignisses hoch-erfreut und schickte sogar ein Telegramm an die frisch gebackene Königin Elisabeth II. Es lautete: „Das Jaguar-Team gibt sich in aller Bescheidenheit die Ehre und das Vergnügen, Ihre Majestät im Jahre ihrer Krö-nung davon in Kenntnis zu setzen, dass es am gestri-gen Tag in Le Mans das größte internationale Auto-rennen der Welt gewonnen hat.“ Elisabeth II. ließ durch ihren Privatsekretär antworten: „Die Königin war vom Erfolg des Jaguar-Teams ungemein angetan. Bitte übermitteln Sie den aufrichtigen Dank Ihrer Majestät an alle Teammitglieder.“
Charles de Tornaco & Roger Laurent (9.)
Ecurie Francorchamps C-type war in Belgiens nationaler Rennfarbe, gelb, lackiert.
Ian Stewart & Peter Whitehead (4.)
Der C-TYPE mit der Nummer 3 drängte die Ferraris auf Platz 5 zurück.
Stirling Moss & Peter Walker (2.)
Der Jaguar fiel aufgrund eines technischen Defekts drei Runden vor Schluss aus.
Duncan Hamilton & Tony Rolt (1.)
Obwohl Hamilton ein Vogel ins Ge-sicht flog fuhr er auf den ersten Platz.
Die Swing-Band bestand aus musikalischen Mitarbeitern des Jaguar-Werks Castle Bromwich.