EIN FEST FÜR DIE SINNE

Ein brandneuer Jaguar spricht Tastsinn, Geruchssinn und Sehsinn an. Die Erfahrung ist absolut unvergesslich.

  • TEIL 1: TASTSINN

    Bei der Einschätzung eines Wagens zählt der erste Eindruck. Wenn man sich auf dem Fahrersitz niederlässt, legt man als erstes die Hände auf das Lenkrad. Im XJ Supersport ist das ein Erlebnis, das man auskosten sollte. Das Lenkrad ist angenehm weich, aber mit genug Festigkeit im hochwertigen Leder, um einen guten Griff zu gewährleisten.

    „Beim Design des Lenkrads spielte der Wunsch, das Fahrerlebnis im Jaguar noch zu verbessern, eine entscheidende Rolle“, sagt Mark Phillips, Manager für Interieur-Design bei Jaguar. Die Konstruktion ist eine echte Teamarbeit: Sicherheits- und Technikexperten legen zunächst die wichtigsten Eigenschaften fest. Anschließend beginnen die Interieur-Designer mit den Konzeptskizzen.

    „Im Fall des Supersportwagens wollten wir ein Lenkrad entwickeln, das sich sportlich anfühlt – daher auch drei Speichen statt vier“, erklärt Phillips das elegante Styling. „Wir wollten außerdem den Eindruck einer Schale erwecken, d. h. die Mitte des Lenkrads ist vom Rand abgesetzt, um dem Fahrer ein Gefühl der Kontrolle zu verleihen.“

    Nach dem Bau des Prototypen nehmen Jaguar-Experten für Ergonomie und Qualitätswahrnehmung die Feinabstimmung des Lenkraddesigns vor. Derweil gewährleistet der leitende Testingenieur Mike Cross, dass der Wagen auf der Teststrecke eine herausragende Leistung zeigt.
    Die restlichen „Berührungspunkte“ des Wagens erhalten ebenso viel Aufmerksamkeit: Schalter werden dort positioniert, wo man sie instinktiv erwartet; die Daumen bedienen beispielsweise Audiolautstärke, Telefon und automatische Geschwindigkeitsregelung.

    „Jeder Schalter muss logisch platziert sein, damit man ihn betätigen kann, ohne den Blick von der Straße nehmen zu müssen. Unser Mantra ist, dass ein Jaguar den Fahrer unterstützen, nicht dominieren soll“, so Mark Phillips.

  • TEIL 2: GERUCHSSINN

    Der Geruch in einem brandneuen Jaguar ruft sofort das Gefühl von Klasse und Eleganz hervor, genau wie ein edles Parfüm. Das ist kein Zufall: Der Geruch eines Jaguars ist ein sorgfältig ausgeklügelter Prozess.

    „Unser Ausgangspunkt ist Luxus“, erklärt Kim Challinor, Manager für Farbe und Materialien von Jaguar. „Denken Sie an das Gefühl beim Betreten eines Geschäfts, in dem luxuriöses Premium-Gepäck verkauft wird. Das Aroma vermittelt ein Gefühl von Klasse.“

    Das Jaguar-Team aus Materialexperten für Qualitätswahrnehmung testet zusammen mit einem sechsköpfigen Designteam verschiedene Ledermuster und bestimmt, welche den angenehmsten Duft verströmen. Das Leder wird in einem Behälter erwärmt, um zu ermitteln, wie sich der Geruch unter verschiedenen klimatischen Bedingungen verändert. Dementsprechend wird das beste Material ausgewählt. „Das Leder wird mit verschiedenen Ölen behandelt“, erklärt Kim Challinor, „damit wir den Geruch eines Jaguars wie ein Rezept entwickeln können. Man könnte sagen, dass wir Parfümeuren ähneln.“

    Das Leder im XJ Supersport stammt von zwei verschiedenen Lieferanten: Bridge of Weir in Schottland liefert das Sitzleder, während Pasubio in Italien den Rest des Wagens versorgt. Beide Unternehmen verwenden die edelsten europäischen Häute, die dann mit einer Kombination von Ölen weich gemacht werden.

    „Unser Team ist weit gereist, um alle Arten von Leder zu testen, und diese zwei, für die wir uns entschieden haben, gehören zu den allerfeinsten“, so Kim Challinor. Das Team testet sogar die Fahrzeuge von Mitbewerbern, um zu gewährleistet, dass die Jaguar-Formel absolut einzigartig bleibt.

  • TEIL 3: SEHSINN

    Eine Nachtfahrt im XJ Supersport ist eine wahre Augenweide. Man hat vollständige Kontrolle. Die Sicht wird durch die tief liegende Armaturentafel, die von den fantastischen hölzernen Motorbooten der italienischen Firma Riva der 50er Jahre inspiriert wurde, maximiert.

    „Im Fahrersitz fühlt man sich von einem Band aus Holz umgeben“, erklärt Mark Phillips, Manager für Interieur-Design bei Jaguar. „Es vermittelt Drama und Eleganz, als befände man sich in einem Cockpit.“

    Nachts ist das Kombiinstrument Zentrum der Armaturentafel – ein virtuelles Display, das in strahlendem Phosphorblau beleuchtet ist. „Die Farbe wurde gewählt, da sie hochtechnologisch, augenfällig und individuell wirkt“, so Phillips. „Sie ist zu einer Signatur von Jaguar geworden und sehr angenehm für die Augen.“

    Das tiefe Armaturenbrett bedeutet, dass der XJ eine hohe Konsole aufnehmen kann. So wird das Gefühl eines Sportwagens mit echter Persönlichkeit vermittelt, der jedoch Elemente von Jekyll und Hyde in sich trägt. „Das Interieur verströmt die gleiche Persönlichkeit wie das Exterieur: selbstbewusst und sportlich, dabei unangestrengt und einladend. Man kann ihn ganz ruhig fahren oder in den Dynamic-Modus wechseln – und dann ändert sich einfach alles“, meint Mark Phillips.

    Und wie! Dreht man den JaguarDrive Selector, um die Sporteinstellung des Getriebes zu aktivieren, leuchtet das Kombiinstrument rot – eine aggressive Farbe. Die Aufhängung wird fester, der Motor schaltet den Kompressor ein.