DESIGNSTATEMENTS

 

  • GILES TAYLOR, CHEFDESIGNER DES XJ, INTERPRETIERT DIE KRAFTVOLLE, FLIESSENDE DESIGNSPRACHE DES NEUEN XJ.

    „Die Form orientiert sich an der Funktion, aber auf eine elegante, dynamische Weise. Wir wollten erreichen, dass der XJ souverän und schnell wirkt.

    Wenn man die Front des XJ betrachtet, erkennt man seine Kraft und Charakterstärke. Das beruht auf drei wichtigen Designelementen. Der große Kühlergrill ist das herausragendste Statement. Diese vergrößerte Grafik sollte der Front des neuen XJ eine gewisse Ernsthaftigkeit und Selbstbewusstsein verleihen. Der Kühler zieht sich wesentlich weiter nach unten als zuvor und ist ein integraler Bestandteil der kraftvollen Motorhaube. Man könnte meinen, der gesamte Wagen sei aus diesem großen Chromeinlass entsprungen.

    Die hoch angebrachte, schlanke Scheinwerfer-Grafik: die Augen des Fahrzeugs. Sie fügen sich komplett in die Motorhaube ein, und zwar mit dieser herrlich ausdrucksstarken Linie, die nach unten schweift und so einen Hauch Aggressivität und Bedrohlichkeit verströmt.

    Wir wollten der Silhouette einen bildhauerischen Touch verleihen. Die Motorhaube mit ihren klassisch geformten Rundungen macht einen Großteil des kraftvollen Looks aus. Das Metall muss wie ein straff gespanntes Seidentuch wirken, das die funktionalen Elemente des Fahrzeugs wie eine geschmeidige, dehnbare Haut umhüllt.

     Wir haben die Spurweite vorn breiter gestaltet als beim Vorgänger. So konnten wir der Front eine zusätzliche optische Breite verleihen, was für die gedrungene, sportliche Form des Wagens ausschlaggebend ist.
    Die Windschutzscheibe geht in das Panorama-Glasdach über. Zusammen mit den fließenden A-Säulen lenkt das den Blick nahtlos auf den Dachaufbau des Fahrzeugs. Das Designteam orientierte sich am Ur-XJ von 1968, der ebenfalls diese visuelle Leichtigkeit besaß, unterstrichen von viel Glas und eleganten, schlanken Säulen. Das Dach des neuen XJ sieht aus, als sei es am Heck gar nicht befestigt – es scheint fast zu schweben. Diese suggerierte Leichtigkeit hebt die Solidität und Stabilität der unteren Fahrzeughälfte hervor.

    Die Heckleuchten gehen fließend von der Rückseite des Wagens auf die Oberseite über. Das verstärkt den nach vorne drängenden Auftritt des XJ und betont seine Länge.

    Das Auge wird vom Heck des Fahrzeugs angezogen, vom straffen, das Licht einfangenden Streifen, der sich die Schulter entlang über dem Hinterrad dahinzieht. Das vermittelt die Illusion von Bewegung – diese Linien sagen dem Auge, wohin es zu blicken hat.

    Das Heck des Fahrzeugs sollte eine Art leere Leinwand sein, auf der das Luxusmotiv der springenden Raubkatze aus Chrom die Hauptrolle spielt, das sich sofort als einziges Ornament in Szene setzt.

    Die Proportionen der wirklich schönen und schnellen Linien der Kabine – die sich übrigens nur ein paar Grad vom XK Coupé unterscheiden – sind einzig und allein dazu gedacht, dem XJ wieder ein gewisses Rennsportflair zu verleihen. Die markante Dachlinie war ein wichtiger Startpunkt, der ganz organisch zur schönen, gestreckten Seitenfenster-Grafik führt, die das zentrale Designstatement ist.

    Für uns von Jaguar Design stellen diese Linien die Krallen der Raubkatze dar. Sie sind nicht nur tagsüber attraktiv, sondern auch in der Nacht als unverwechselbare Grafik erkennbar. Wenn der Wagen vorüberfährt, muss er sagen: „Neuer Jaguar, neuer XJ.“

     Am Heck des Fahrzeugs findet man ein weiteres kraftvolles Designstatement, das sich an den neuen Trends zu einem minimalistischeren Design von Luxusprodukten orientiert. Es geht darum, sehr klare, straffe Oberflächen mit diesen puristischen, aus der Architektur entlehnten Grafiken zu verbinden.“

  •  „Luxus zeigt sich an jeder Oberfläche eines Jaguars. Es gibt eine gewisse Straffheit, aber auch ein Element der Üppigkeit.

    Die markantesten Linien fließen vom Kühlergrill nach hinten und lenken den Blick nach oben über die A-Säulen bis zum Heck. Die Designsprache von Jaguar ist von bestimmten Grundzügen geprägt, die jedem Fahrzeug diese Eleganz verleihen. Das Auge wird bei seinem Weg um den Wagen nie wirklich abgelenkt.

    Dieses Auto besitzt ein unglaubliches Triebwerk: einen Fünf-Liter-V8-Kompressormotor mit 510 PS. Um das dynamische Auftreten des XF zu betonen, gibt es große, von Chrom umrahmte Lufteinlässe, die wie die geblähten Nasenlöcher eines angriffslustigen Raubtiers wirken. Sie vermitteln: Dieses Auto hat so große Lufteinlässe, weil es einen so großen Kompressormotor hat.

    Weil dieser Wagen wesentlich schneller fährt, ist die Frontstoßstange tiefer als bei einem herkömmlichen Modell. So wollten wir den Auftrieb vorne reduzieren. Daneben ragen kleine Korrekturspoiler nach vorne, was den Frontauftrieb weiter verringert. Außerdem ist die Motorhaube mit Kompressor-Lufteinlässen versehen – sie haben natürlich einen Zweck, nämlich den Motor zu kühlen, dienen aber auch wieder als visueller Hinweis darauf, dass etwas Besonderes unter der Haube steckt, und zwar mehr als beim normalen XF.
    Der XFR ist mit einzigartigen 20-Zoll-Rädern mit Turbinenschaufel-Grafik ausgestattet. Darüber hinaus haben wir das SUPERCHARGED-Logo auf die Naben geprägt, was ein wenig an einen gepunzten Edelmetallbarren, ein echtes Gütesiegel, erinnert.

    Viele glänzende Teile kann der XF nicht vorweisen, doch wo wir sie eingesetzt haben, wollten wir das auf eine ganz ausgesuchte Weise tun. So besteht das Metall rund um die Seitenfenster zum Beispiel aus einem einzigen Strang Aluminium. Ganz ohne Verbindungsstellen. Das ist für ein Fahrzeug dieser Klasse relativ einmalig.

    Wegen der tieferen Frontstoßstange haben wir den reduzierten Auftrieb mit einem angedeuteten Spoiler an der Heckklappe ausgeglichen. Die Aerodynamik des XF ist so hervorragend, dass wir nicht viel tun mussten.

    Wir haben vierflutige verchromte Abgasendrohre, eine R-Signatur, die auch der XKR aufweist. Außerdem gibt es eine neue Heckschürze, die sich um die Endrohre schmiegt und noch einmal daran erinnert, dass es sich hier um etwas Kraftvolleres handelt als einen normalen XF.“


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