Die 1950er und 1960er Jahre

Für Jaguar eine Ära der Vorherrschaft auf der Rennstrecke

Der Name Jaguar steht mittlerweile für große Rennerfolge, dank einer Reihe von Sportwagen, die alle Rekorde brechen.

  • 1951 – DIE SIEGE BEGINNEN

    Jaguars erster Erfolg auf der Rennstrecke kam mit dem C-Type, der ursprünglich XK120C genannt wurde. Seine schöne, abgerundete Form war von den Gesetzen der Aerodynamik inspiriert. Der C-Type - leistungsstärker und dennoch um 25 % leichter als sein Vorgänger XK120 - fuhr gleich bei seinem ersten Auftritt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans den Sieg ein.

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  • 1954 – EIN DESIGNTRIUMPH

    Mit seiner markanten, stabilisierenden Heckflosse war der von Malcolm Sayers entwickelte Jaguar D-Type einer der schönsten Wettkampfwagen aller Zeiten. Er verwendete auch zum ersten Mal eine Monocoque-Konstruktion im Motorsport, wie sie auch jetzt noch in den meisten Rennfahrzeugen eingesetzt wird. D-Types waren in Le Mans außergewöhnlich erfolgreich: Im Rennen von 1957 belegten sie den ersten, zweiten, dritten, vierten und sechsten Platz.

  • 1956 – ANERKENNUNG FÜR DEN GRÜNDER VON JAGUAR

    William Lyons wurde in Anerkennung seiner Dienste für die britische Automobilindustrie, insbesondere für Jaguars Exporterfolg, zum Ritter geschlagen. Er hatte den Vorgänger des Unternehmens, Swallow Sidecar, an seinem 21. Geburtstag gegründet und brillierte als Designer und als Unternehmer.

  • 1957 – FEUER IM JAGUAR WERK

    Am Abend des 12. Februar 1957 brach im Wartungsbereich der Browns Lane Fabrik von Jaguar ein Feuer aus und erfasste die Produktionslinie. Der Brand verursachte Schäden in Höhe von 3 Million Britischer Pfund – damals ein riesiger Betrag. Vierzehn Tage später war das Werk jedoch mit einem Drittel seiner Kapazität wieder im Einsatz, dank der unglaublichen Anstrengungen der Mitarbeiter.

  • 1961 – EINE ECHTE IKONE DER AUTOMOBILWELT

    Der kultige Jaguar E-Type sorgte bei seiner Vorstellung bei der Automobilmesse in Genf für eine Sensation und stellte alle Rivalen in den Schatten. Enzo Ferrari beschrieb ihn als „den schönsten Wagen aller Zeiten“: mit seiner unglaublich langen, eleganten Motorhaube war er ein Inbild von katzenhafter Eleganz, Kraft und Schönheit.

  • 1966 – WAS HÄTTE SEIN KÖNNEN...

    Der Jaguar XJ13, der oft als der „beste Jaguar, den es nie gab“ beschrieben wird, wurde speziell für die Teilnahme in Le Mans entwickelt. Aufgrund einer Änderung der Wettkampfregeln konnte er jedoch nicht mitfahren. Der einzige noch existierende XJ13 wurde 1971 bei einem Unfall schwer beschädigt, wurde jedoch seitdem restauriert und ist jetzt der seltenste, wertvollste Jaguar aller Zeiten.

  • 1968 – DER BEGINN DES LEGENDÄREN STAMMBAUMS

    Die Limousine XJ6 war der letzte von Sir William Lyons entwickelte Wagen und wurde seine am längsten währende Schöpfung: 400.000 Fahrzeuge wurden in den folgenden 24 Jahren verkauft. Der Wagen mit seinem Fokus auf Komfort und einem weichen, ruhigen Fahrgefühl setzte Maßstäbe in puncto Eleganz. Über Jahre hinweg blieb das Auto auf dem Markt der Luxusfahrzeuge das Non plus Ultra.